Oberbürgermeister Starke zu Besuch an der Graf-Stauffenberg-Realschule

Am 31.01.2018 konnten ausgewählte Schüler und Schülerinnen der Graf-Stauffenberg-Realschule ein Erlebnis der ganz besonderen Art genießen. Der Bamberger Oberbürgermeister nahm sich ausgiebig Zeit, um allen Beteiligten Rede und Antwort zu stehen und mit den Jugendlichen über Politik und politische Prozesse zu sprechen.

 

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Bamberger Jugendinitiative ISO. Die Pädagogen der ISO bearbeiteten gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Graf-Stauffenberg Realschule in Workshops politische Themen, welche den Schülern am Herzen lagen. Von den verschiedenen Gruppen der Workshops wurde jeweils ein Sprecher gewählt, welcher beim Besuch des Bürgermeisters das Anliegen der Gruppe während der Podiumsdiskussion vertreten sollte.

 

Pünktlich um 9:00 Uhr traf Herr Starke im Musiksaal der Graf-Stauffenberg-Realschule ein und wurde von den Schülern freundlich und höchst interessiert empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung konnten die Schüler ihre Fragen an den Bürgermeister loswerden und sie nutzten die einmalige Gelegenheit reichlich.

 

Zentrales Thema war der Zustand des Schulgebäudes, aber auch allgemeine Themen wie Sicherheit in der Stadt, die öffentlichen Nahverkehrsmittel oder die Situation am ZOB wurden mit dem Bürgermeister diskutiert. Die Schüler zeigten sich durchaus einsichtig, aber auch kritisch. Die Ausführungen des Bürgermeisters, dass er für 38 Schulen in Bamberg zu sorgen habe, und dass es auch andere Schulgebäude mit Investitionsbedarf gebe, wurde von den Schülern durchaus akzeptiert. Punkten wollte der Bürgermeister auch mit dem Versprechen, dass die Turnhalle bald renoviert werde. Doch damit stieß er nicht auf die erhoffte Begeisterung. „Warum das denn? Die Turnhalle ist doch noch mit das Beste an unserer Schule. Und ich bin öfter in meinem Klassenzimmer als in der Turnhalle“, konterte eine Schülerin trocken.

 

Die Schüler erhielten an diesem Vormittag einen Einblick in die Funktionsweise einer Stadtverwaltung, in die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten politischer Gestaltung. Vielfach konnte Herr Starke für Verständnis werben, auch wenn die Schüler teilweise ihren Standpunkt vehement verteidigten. "Es war spannend zu sehen, wie unser Bürgermeister arbeitet", sagte ein beteiligter Schüler. "Er muss an viele Dinge denken, die wir nicht so gesehen haben. Und ich denke, wir konnten auch die ein oder andere Sache anstoßen."