Im Rahmen der Weihnachtsfeier am 17. Dezember 2025 wurde die Graf-Stauffenberg-Realschule feierlich in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen. Mit diesem Schritt setzt die Schulgemeinschaft ein klares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander.
Vorausgegangen war eine schulweite Abstimmung, bei der sich der Großteil der Mitglieder der Schulgemeinschaft für den Beitritt zum Netzwerk ausgesprochen hatte. Damit verpflichten sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeitende, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung einzutreten. Hier engagierten sich die Kollegen Silvia Schmitt, Michael Wachter und Johannes Miekisch, die den Aufnahmeprozess organisierten.
Als Pate begleitet künftig der Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg, vertreten durch Frau Mitra Sharifi Neystanak und Dr. Marco Depietri, die Schule auf ihrem Weg. In seinem Engagement unterstreichen die Paten die Bedeutung von Zivilcourage und demokratischen Werten im Schulalltag.
Ein Grußwort sprach der dritte Bürgermeister Wolfgang Metzner, der die Entscheidung der Schule würdigte und die Wichtigkeit von Bildungsarbeit gegen Rassismus hervorhob. Die offizielle Übergabe des Netzwerkschildes übernahm Katrin Müller vom Bezirksjugendring, die das Schild an die Schülersprecher Sude Akkaymak und Alkan Adli überreichte.

Die Graf-Stauffenberg-Realschule engagiert sich bereits seit Längerem in vielfältigen Projekten, darunter die Teilnahme an den Internationalen Tagen gegen Rassismus in Bamberg. Mit der Aufnahme in das Netzwerk möchte die Schule dieses Engagement weiter ausbauen und dauerhaft im Schulprofil verankern.
Die Schulgemeinschaft versteht die Auszeichnung nicht als Abschluss, sondern als Auftrag, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen – heute und in Zukunft.

