Am 11. Dezember 2025 besuchten drei Klassen der Graf-Stauffenberg-Realschule im Rahmen des Geschichtsunterrichts die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Die Exkursion diente nicht nur der historischen Bildung, sondern auch der Förderung demokratischer Werte und des respektvollen Umgangs miteinander.
Während einer eindrucksvollen zweistündigen Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler tiefe Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. Besonders bewegend war der Besuch des sogenannten Tal des Todes, der letzten Ruhestätte von etwa 30.000 im Lager umgekommener Insassen. Außerdem erfuhren die Gruppen, dass im KZ Flossenbürg im Laufe seines Bestehens über 100.000 Menschen aus mehr als 30 Ländern interniert waren – viele von ihnen politische Gegner des NS-Regimes oder Kriegsgefangene. Ein weiterer interessanter Aspekt war, dass hier auch der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer kurz vor Kriegsende hingerichtet wurde.

Nach dem informativen und sehr ergreifenden Rundgang konnten sich alle Beteiligten in der inklusiv betriebenen Gaststätte der Gedenkstätte stärken, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten.
Der Ausflug hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern bleibende Eindrücke und machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, um Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.

