Am 17. Juli 2026 nahm die Klasse 9a an einem Workshop zum Thema „Fake News und Verschwörungstheorien zu Gesundheit und Krankheit“ teil. Unterstützt wurde die Durchführung vom Helmholtz Zentrum München (Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)). Ziel der Veranstaltung war es, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken und sie für den kritischen Umgang mit Gesundheitsinformationen im Internet zu sensibilisieren.

Ausgehend von Beispielen aus der Corona-Pandemie setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, wie Falschinformationen entstehen, verbreitet werden und welche Auswirkungen sie auf Einzelpersonen und die Gesellschaft haben können. Dabei wurde deutlich, dass Fake News häufig bewusst emotional formuliert sind, um möglichst viele Menschen zu erreichen, Aufmerksamkeit zu erzeugen oder bestimmte Interessen – beispielsweise wirtschaftlicher Art – zu verfolgen.

Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, welche Folgen falsche Gesundheitsinformationen haben können. Neben gesundheitlichen Risiken wurden auch gesellschaftliche Auswirkungen wie Verunsicherung, Konflikte im persönlichen Umfeld oder ein schwindendes Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse thematisiert.

Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops lag auf der Frage, wie verlässliche Gesundheitsinformationen erkannt werden können. Die Klasse lernte wichtige Qualitätsmerkmale seriöser Informationsquellen kennen und erhielt praktische Kriterien, mit deren Hilfe sich Inhalte im Internet kritisch prüfen lassen. So wurde deutlich, dass fundierte Gesundheitsinformationen nachvollziehbar, wissenschaftlich belegt, verständlich formuliert und transparent hinsichtlich ihrer Quellen sind.

Der Workshop bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre eigene Medienkompetenz zu reflektieren und wichtige Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Informationen zu entwickeln. Gerade in Zeiten sozialer Medien ist die Fähigkeit, Informationen kritisch zu hinterfragen und vertrauenswürdige Quellen zu erkennen, eine zentrale Schlüsselkompetenz.

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Text und Organisation: StRin Verena Heinrich